„Monstergrüße aus Barthelmesaurach“

Der Bildhauer Patrick Preller schickt
„Monstergrüße aus Barthelmesaurach“

Vernissage am Samstag, 25. April um 17 Uhr im Garten der galerie +kunst, Leitenweg 1, 91126 Kammerstein-Barthelmesaurach, 09178/328, www.pluskunst.de

Auch Barthelmsaurach bleibt nicht verschont. Immer weiter ziehen sie ihren Kreis außerhalb ihrer „Geburtsstätte“ in Fürth. Sie „durchmonstern“ das Land, immer auf der Suche nach schmunzelnden Gesichtern, immer auf der Jagd nach dem grauen Alltag. Ihn wollen sie mit ihrer Fröhlichkeit, ihrem amöbigen Grinsen und in oft seltsamer Verkleidung als Pflanze, Fisch, Fahrzeug und sogar als „Eis am Stiel“ vertreiben.
Manchmal verbinden sie sich in eigenartigen „Zusammenhängen“ als Obstsalat oder als Bienenschwarm, dann erscheinen sie als Schafherde, die eine Stützmauer halten oder als 250 kg schweres „Volleisenmonster“ das alleine durch sein Gewicht jedem Dieb eine Absage erteilt. Sie sind überall zu finden: im öffentlichen Raum, im privaten Wohnzimmer, im Garten oder im Büro.
Gemeint sind die freundlich dreinschauenden Monster des Stahlbildhauers Patrick Preller aus Fürth. Ab dem 26. April senden sie ihre „Monstergrüße aus Barthelmesaurach“, so der Titel der Ausstellung, die bis zum 31. Mai in der galerie +kunst und an einigen Plätzen auf dem Kunstweg Barthelmesaurach in der Gemeinde Kammerstein zu sehen sein wird.
Preller, 1973 geboren, Absolvent der Kunstakademie in Nürnberg, wo er bei den Professoren Diet Sayler und Tony Scott studierte, ist „der Monstervater“. Vor einigen Jahren entwickelte er seine spezifische Methode, künstlerisch der Alltagswelt entgegenzutreten. Oft mit zwinkernden Auge schickt er seine Kunstwerke, meist aus Stahl gefertigt, aber mit den unterschiedlichsten Form- und Farbkleidungen angetan, in die Welt hinaus – immer aber ihrem „Auftrag“ gerecht werdend: Fröhlichkeit zu verbreiten, dem Betrachter ein Lächeln zu entlocken und für gute Laune zu sorgen.
Seine Figuren stehen aber nicht nur dafür ein. Dem Künstler sind sie vor allem auch Symbol für neue Möglichkeiten, Ideen und Wege. Die Form der Monster läßt alle Variationen zu, ihr Aussehen folgt keinen anatomischen oder zweckgerichteten Regeln – kurz: sie sind universell.
Vernissage am Samstag, 25. April um 17 Uhr im Garten der galerie +kunst, Leitenweg 1, 91126
Kammerstein-Barthelmesaurach, 09178/328, www.pluskunst.de
Ausstellungsdauer 26. April – 31. Mai 2009
Am Sonntag, 24. Mai findet um 11 Uhr ein Künstlergespräch statt.
Öffnungszeiten der galerie +kunst: Do – Sa 10 – 18 Uhr und sonn- und feiertags 14 – 18 Uhr.
Der Kunstweg ist jeder Zeit begehbar.

Fische in der Badewanne
Fische in der Badewanne

Fotos von Rainer Kradisch

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